Mein Geburtstag – oder: „JA, ich muss auch was schaffen!“

Liebes Tageb… äh Blog,

Heute hatte ich Geburtstag. Eigentlich ja ein sehr schöner Tag – und dementsprechend hat er bei mir auch sehr früh begonnen. Nämlich genau um 24:00 Uhr, Mitternacht, oder auch 12am – also genau wie jeder Tag. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber noch gar nichts davon. Dass ich jetzt wieder ein Jahr älter geworden bin habe ich dann erst so ca. um 00:23 gemerkt, als ich mal von meinem Übungsblatt – die nennen das hier Assignemnt… irgendwie können die kein Deutsch – aufgeschaut habe. Viel geändert hat das aber nicht: Mein nächster Blick ging wieder ins Assignment. Ein wenig später hat dann auch Helmut von seinem Übungsblatt aufgeblickt, und kam rüber um mir zu gratulieren – damit war er der erste Live vor Ort. Aber doch langsamer als Uli Hoeneß, Quelle, und andere die mir per Email gratuliert haben … die waren aber eh alle ca. 6 Stunden zu früh dran… ich sollte glaub ich dem Uli mal Bescheid geben… wie war noch seine Nummer? Ah, ja: 11833!

Ein wenig später gings dann erstmal ab in die Falle… und kurze Zeit später war es auch schon wieder morgen… die nächste sind in Kanada um diese Jahreszeit manchmal noch ziemlich kurz – daher freue ich mich schon ziemlich auf den Winter, wo ja die Nächte immer länger sein sollen! Vor dem Aufstehen erstmal dem beruhigendem Rauschen der Dusche gelauscht… da war jemand schneller… und dann nochmal dem beruhigendem Rauschen der Dusche gelauscht – schon wieder! Nachdem ich dann schließlich aber auch irgendwann aufgestanden war, ging es dann irgendwann – okay es dürfte so 9:53 oder so gewesen sein, in die Küche frühstücken. Bevor ich es allerdings soweit geschafft hatte, musste ich erstmal Dietmar loswerden, der sich einfach nicht abwimmeln ließ, bis er mir gratuliert hatte. Dann gab es nur noch ein Hindernis zwischen mir und dem Frühstück: Geschenke auspacken! Das erste Geschenk war Eierformig eingepackt… entgegen allen Wahrscheinlichkeiten war es allerdings kein Ei, sondern eine in Zeitungspapier verpackte Zitrone! Das zweite Geschenk, war auch Eierförmig verpackt – doch auch hier gab es nicht das erhoffte Ei, sondern eine Zitrone. Und wer nun beim dritten Eierförmig verpackten Geschenk ein Ei erwartet, liegt leider falsch – denn auch dieses war eine Zitrone. Damit das ganze auch noch Sinn ergibt gab es nochein viertes Geschenk: Eine Flache Odol Med 3 … äh, nee … Rum! Zwar kein Havana, aber lässt sich sicherlich auch trinken – das wird demnächst mal ausprobiert! Und den selbstgebackenen Kuchen darf ich natürlich nicht vergessen!

Für mehr als die Geschenke meiner Mitbewohner blieb erstmal keine Zeit: Irgendwann muss man ja auch frühstücken. Jedenfalls ein bisschen, denn die Vorlesung beginnt ja auch gleich. Nagut schon noch gemütlich fertig gefrühstückt, und dann haben sich die beiden anderen auf Richtung Uni gemacht. Ich bin den morgen lieber noch was gemütlicher angegangen… hab gemütlich meine Sachen gepackt – und dabei die Hälfte vergessen – mich rasiert, das musste auch mal wieder sein, und nochmal Emails gecheckt – nur geantwortet hab ich glaub ich um die Zeit nicht mehr. Dann gemütlich zur Uni gelaufen, und zur Feier des Tages eine Abkürzung durch eines der verwinkelten Gebäude der Ingenieure gesucht – und das sogar sehr erfolgreich! Als ich dann im Vorlesungsraum ankam, war die 50 Minuten Vorlesung „Numerical Computation“ auch schon fast zur Hälfte um… aber bis auf die letzten 3 Minuten war wohl noch nichts neues… sehr schön. Und kurze Zeit später war auch die Vorlesung um, und es ging zu „Cognitive Psycholigy“. Und die erste Überschrift auf den Folien: „Memory“… sehr passend … da war doch was was ich noch einpacken wollte… ach ja: Meine Psych-Folien… Naja ging auch ohne 😉

Nachdem die Vorlesung dann vorbei war gings auch schon wieder nach Hause… wo dann Geschenke aus Weinheim ausgepackt, gekocht, gegessen, Mails beantwortet, und natürlich auch nach Hause telefoniert wurde! Leider ging aber dann der ernst des Lebens wieder los… und bis 18Uhr wurde erstmal durchgeschafft… und dann wurde es Zeit für den Geburtstagskuchen. Nachdem wir zuvor von Emily und Ingrid-Elise – die Französin und die Norwegerin aus Unit54, also 2 Häuslein weiter – bereits mehrmals zum Kuchen oder Muffin-Essen eingeladen worden sind, war es selbstverständlich, dass wir uns revanchierten. Und für mich auch die ideale Gelegenheit: Denn, wenn der Kuchen nicht schmecken sollte könnte ich erstens die Schuld an meine Mitbewohner abtreten, und zweitens müsste ich dann auch weniger von essen. Aber allen Befürchtungen zum Trotz: Auch wenn der Ofen auf einer Seite wohl etwas wärmer als auf der anderen ist: Er war trotzdem sehr lecker!

Nach Kuchen, Tee, und ein wenig Plaudern sollte dann der ernst des Lebens wieder anfangen – oder doch nicht? Nein, wir hatten noch eine Galgenfrist: Wir konnten uns raus in die Kälte – mittlerweile kühlt es abends doch was ab, auch wenns noch viel wärmer als erwartet ist – stellen, und eine gute Tat vollbringen: Uns für ein Assignment von Ingrid Elise in ca. 20 unterschiedlichen (Belichtungs-)Eintellungen ihrer Analog-Kamera fotografieren lassen.

Dann ging der ernst des Lebens wieder los… und es wurde weitergeschafft… und – unterbrochen durch ein Abendessen – endete der Tag dann wie er begonnen hatte… vor meinem Schreibtisch. Aber vorm ins Bett gehe hab ich dann zu mindestens noch an eins gedacht: Meine Geschenke zu fotografieren! Aber nein, das Glas gehört nicht dazu!

Mehr Fotos gibts frühestens, wenn ich die von Ingrid Elise (und Dietmar?) bekommen habe 😉

Soo, liebes Blog, das war dann auch schon mein Geburtstag… auch wenn er sich vielleicht nicht so schön anhört: Irgendwie hat er trotzdem Spaß gemacht! 😉

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2 Responses to “Mein Geburtstag – oder: „JA, ich muss auch was schaffen!“”

  1. Bruder Matthias sagt:

    Hi Klaus,

    von wem hast Du die Mr Bean DVDs? Seit wann magst du Mr Bean. Außerdem habe ich die doch schon! Mensch, wünsch Dir das nächste Mal was, was ich auch gebrauchen kann und nicht schon habe. Und was ist das für ein Buch mit dem Cowgirl drauf?

    Tschö

  2. Bruder Klaus sagt:

    Mr Bean hab ich von Mama und Papa. Das ich MR Bean mag solltest allerdings sogar du wissen! Und zu alledem hab ich die mir nicht gewünscht – die waren ne ÜBerraschung 😉
    Das Cow Girl ist übrigens unsere Hausverwalterin – ähh, nee … Gott sei dank ist die da nicht drauf! – und es ist kein Buch, sondern eine Geburtstagskarte… die ist allerdings nicht von Mama und Papa, sondern von Dietmar und Helmut 😉