… das war wirklich ein Kapitel für sich!
Ich glaub das Bild von unserem ersten Frühstück im „Eggspectations“ sagt schon einiges aus:
Omelette mit Bratkartoffeln und Früchten, und der Teller mit Brot und Marmelade hat es nur nicht mehr auf den Bildausschnitt geschafft. Erdnussbutter ist übrigens nicht so schlimm, wie ich gedacht hätte – aber Erdnussgeschmack auf Brot passt irgendwie einfach nicht…
Aber auch ansonsten war es nicht wirklich kleiner! Und jeden Tag minimum 2 Eier in irgendeiner Form dabei.
Zu mittag war dann logischerweise der Hunger noch nicht so rießig groß, und es wurde eher ein Hotdog, Falaffel, Tacho oder ähnliches eingeschoben.
Auch interessant war das Eis, aus der Eisdiele am Hafen, die (nach eigenen Angaben) das beste Eis in Toronto serviert. Mein Belgian Chocolate war auf jeden Fall gut – höchstens, wie aus dem Schild auch stand, etwas arg sehr Schokoladig … jedenfalls, wenn man sich dem Ende der riesigen Kugel irgendwann mal genähert hat. Mein Favorite bei durchprobieren bei uns drei war Dietmars „Cheesecake“ – der ist auf jeden Fall nochmal einen Gang am Hafen vorbei wert, wenn ich nochmal nach Toronto komm.
Ansonsten war noch besonders unser Abendessen im „Groundhog“ erwähnenswert – auch wenn alle anderen auch nicht schlecht waren – aber das war ein Essen für sich:
Die Kellnerin hatte mich extra noch vorher gefragt, ob ich wirklich hungrig bin, weil es „really big“ ist. Nach kurzer Absprache mit Helmut und Dietmar hab ich es dann doch bestellt. Als sie es dann angeschleppt hat, war ihr Kommentar: „I’ve warned you!“
Und nicht nur das Essen war amüsant. Währrend am anderen Ende der Kneipe ein Karaoke-Abend anlief – das war wohl beinahe komplett eine eingespielte Truppe: So stell ich mir Karaoke nicht vor, die haben alle toll gesungen! – ist direkt neben uns ein betrunkener Mann vorbei getorkelt, und hat was vor sich hingebrabbelt, dass er kaum noch grade laufen kann. Da hat dann tatsächlich eine Kanadierin, die daneben saß – freundlich wie sie eben sind – aufmunternd geantwortet: „Oh, you’re doing a great job!“ Das war wirklich geil, und wird hier wohl ein geflügeltes Wort bleiben ^^
Während all der Zeit hab ich mich noch mit meiner Platte rumgeschlagen, Dietmar und Helmut haben mir noch kräftig geholfen, als sie mit ihren Burgern fertig waren, und dann haben wir doch tatsächlich die Wings, die Zwiebelringe, das Grünzeugs, das Koblauchbrot (bis auf ein Stück?) gegessen und lediglich einen kleinen Berg Pommes übrig gelassen.
Und dann gings am nächsten morgen gleich wieder zum Frühstücken ins Eggspectations. Puh, ich war immer noch satt, daher blieb es bei mir diesmal bei etwas kleinem, gesunden, flüssigem: Frisch gepresster Saft aus Erdbeeren, Himbeeren, anderen gesunden Früchten und Yoghurt – das hat voll und ganz gereicht! Und, ich glaube, auch noch für fast den ganzen Tag 😉
Was auch noch interessant ist, ist das bestellen von Bier. Das man in jeder Kneipe seinen Ausweiß vorzeigen muss scheint ein Gerücht zu sein, wir mussten das jedenfalls nie. Bloß stand das Bier entweder gar nicht auf der Karte, oder auf einer extra Bier-Karte. Da hatten wir im ersten Restaurant nicht schlecht gestaunt, als wir sie gefragt haben, was für Bier sie haben, und uns der Kelner dann ca. 10 Biersorten am Stück herunterbetet.
Sich über mich lustig machen wenn ich Cocktails fotographiere und dann FRUCHTSÄFTE ablichten…
Wo ist auf der Liste das Woinemer Pils und Plob???
Hey, ICH hab mich nicht darüber lustig gemacht ^^
Und wie gesagt: Auf der Rückseite gabs noch ne größere Auswahl an Flaschenbieren… ich hatte irgendeins aus Australien… Woinermer war aber soweit ich mich erinnere nicht drauf… Canadians ist aber auch in Ordnung 😉
Ich sehe schon, verhungern werdet ihr nicht! 😉
Danke für die tollen Berichte, da weiß man wenigstens, was bei euch so läuft.