Einmal Algonquin und zurück…

Jaa, das musste wirklich sein! Ein super schönes Kanu-Camping-Wochenende in der freien Natur, um nach einer Woche Dauerprogrammieren wieder richtig zu entspannen! Entspannen?!? Naja, okay, das wäre vielleicht doch etwas übertrieben – es war eigentlich schöner als entspannen! 🙂

Von Donnerstag auf Freitag hab ich erstmal noch die ganze Nacht an meinem Assignment durchprogrammiert – danach war es schlechter als vorher – und dann ging es am frühen Freitag morgen los! Mit Dem Auto nach Toronto, wo die ganze Truppe dann zusammengestoßen ist und wir noch von Priyanka und ihrer Mutter mit riesigen Lunch-Paketen versorgt worden sind und dann auf nach Algonquin, den wohl bekanntesten Park Ontarios!

Dort angekommen galt es das Auto zu entladen und auf 4 Kanus zu verteilen… das das alles in 4 Kanus passen sollte konnte ich mir allerdings nicht vorstellen…

IRgendwie hat es dann aber doch gepasst 😉

Noch ein Gruppenphoto, und dann ging es los… den See auf den es zuerst ging hatte ich aiuch bereits schon mit meinem Bruder unsicher gemacht – diesmal sollte es hier allerdings nicht enden! Dann stand sie nämlich auch schon an: Die erste Portage! Da hab ich mir doch auch gleich mal ein Kanu geschnappt und bis zum nächsten See getragen!

Das war nur eine relativ kleine Portage… aber auch an den darauffolgenden hab ich fleißig geschleppt! Und bei einer dabei wahrscheinloch sogar so 2-3 Kilo verloren… an Blut! Merke: Wenn man sich ein Kanu auf die Schultern setzt, unbedingt vorher gründlich mit Insektenschutzmittel einreiben! Ausgerechnet vor der über-1-km-Portage hab ich natürlich meinen „DEED“-Schutz nicht erneurt… Und währrend ich da so lief hab ich immer mal wieder Moskitos auf meiner Hand landen spüren, stechen, und stechen, und noch mehr Moskitos, und… Jaa, das war nciht so angenehm… und als ich dann auf schließlich drei Viertel der Strecke zurückgelegt hatte, und gerade verzweifelt versucht habe die 3 oder 4 Moskitos unter meinem Kanu (jedenfalls die die ich sehen konnte) , davon zu pusten wurde es mir dann doch zuviel, und ich hab das Kanu abgelegt… dann bin ich lieber die Strecke so zu Ende gelaufen, und hab mir da ne dicke LAge Insektenschutz besorgt, die den Weg schon zurückgelegt hatte… Letztendlich war das aber schon zu spät – ich sag euch: Moskito-Stiche sind nirgendwo so nervig wie in den Handinnfenflächen, wenn diese durchgehend in Verwendung sind, Paddel halten, Zelt aufbauen, Feuerholz besorgen, und, und und…

Aber keine Angst… der Trip bestand aus mehr als Moskitostichen in den Händen! Ich hab auch genügend auf Armen,, Beine, Füßen, 3 auf dem linken kleinen Zeh, und was weiß ich wo überall… Und trotz all dieser Stiche hat sich das Wochendene voll gelohnt… am ersten Abend kamen wir dann schließlich an unserem Camping-Platz an, haben uns erstmal zum Schwimmen begeben

und dann vorm Lagerfeuer gemütlich zu Abend gegessen (Chicken, Reis, Salat – sehr lecker!), und das ganze dann mit Marshmallow-Grillen abgeschlossen 😉

Am nächsten Morgen gings dann früh raus… bis es wirklich los ging hat es dann aber doch eine Weile gedauert… An diesem Tag standen 3 Portages an – eine davon hab ich oben schon beschrieben… und ja, wir haben sie trotz meines Blutmangels erfolgreich zu Ende gebract!
Aber kaum waren wir wieder auf dem Wasser hat es aus Kübeln zu schütten begonnen! Da haben wir unsere Sachen schnell mit Planen abgedeckt, kurz versucht am Rand unter Bäumen Schutz zu finden, aber sind dann doch weiter gefahren… und kaum hatten wir das nächste Land erreicht hat es auch doch wieder aufgehört! ^^

Noch einmal Kanu ausladen, schleppen, Kanu einladen, und weiter gings! Immerhin konnten wir nach kurzer Zeit feststellen, dass uns ein drittes Kanu ausladen ersparen bleibt: Die letzte Portage wär nur bei niedrigem Wasserstand notwendig gewesen, abe wir konnten knapp über dem Grund dahinfahren! 🙂

Als wir danna ber wieder auf einen tieferen See kamen war es wieder ziemlich windig geworden, und das vorwärtskommen nicht so einfach. Nichts im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit meinem Bruder – aber bisher verlief es lockerer… – und da Maikes Arm etwas angeschlagen war und sie daher nicht voller Kraft paddeln konnte haben wir 2 Kanus parallel zusammen gebunden und sie mit verienten Kräften angetrieben! Nur zwischen den 2 Kanuspitzen – also am Bug quasi – ist das Wasser immer schön zusammengeschlagen und hat sich auf mir, Meike und im ganzen Kanu verteilt… schließlich haben wir unseren nächsten Zeltplatz auch erreicht! Ahhh, nee… der erste war zu klein… die nächsten waren schon alle belegt… aber dann ahben wir wohl den wirklich allerschönsten überhaupt gefunden! Schöne Felsen, viel Platz, einfach traumhaft!
Naja, wir kamen da also an, der Wasserspiegle im Kanu stetig steigend… und mein Rucksack gut durchnässt… von der zweiten zur nicht-notwendigen dritten Portage hatten wir nur ganz notdürftig eingeräumt, weil das nur ne ganz kleine Strecke gewesen wäre… und mein Rucksack war unter den Leittragenden… aber das hat immerhin schöne Bilder vom trocknen ermöglicht 😉

Auch dieser Abend wurde mit Schwimmen eingeleitet, zu Abend gegessen (Nudeln, Tomatensoße und Fleischbällchen – für Camping Essen auch sehr lecker… kulinarisch eindeutig einer der fortgeschrittenen Camping-Ausflüge!), dabei ein wenig vorm wieder einsetzenden Regen geschützt, und schließlich wieder Marshmallows gegrillt! Achja, zudem galt es auch wieder, das hab ich am ersten Abend nicht erwähnt, das Essen auf einem Baum, oder besser sogar zwischen 2 Bäumen, anzubringen. Nicht immer ganz leicht, aber auch ganz witzig!

Der letzte Tag war dann nocheinmal richtig anstrengend… Es war immer noch windig… und der Höhepunkt kam dann wieder in dem See, indem wir gestartet sind und mit dem ich mit meinem Bruder bereits seehhr schlechte Erfahrungen – wobei im Nachhinein wars schon toll so – gemacht hatte! Es war sicher nicht ganz so schlimm (schließlich waren wir nie so weit ans aufgeben zu denken), aber doch schlimm genug, dass andere Kanu-Fahrer gekentert sind und eingelesen wurden… aber keiner aus unserer Gruppe!

Aber schließlich kamen wir doch an, und haben uns erschöpft aber glücklich nach einem wirklich tollen Wochenende auf die Heimreise gemacht!

Da angekommen hab ich mir doch auch wirklich den Luxus von etwas Schlaf gegönnt, bevor ich Montag früh dort weitergemacht habe, wo ich Freitag morgen aufgehört hatte: Assignment programmieren… aber ich hab die in der NAcht vor der Abfahrt eingebauten Fehler dann doch wirklich noch rechtzeitig vor der Abgabe gefunden und korrigiert… und kann mich jetzt wieder auf ein paar ruhige Tage freuen… nur in der schönen Natur des Algonquin Parks werde ich die leider nicht verbringen… aber auch in Waterloo gibt es ein paar schöne Flecken 😉
Und um noch einen kleinen Einblick ins Wochenede zu bekommen, hier meine Bilder:

Keine Angst – es werden noch mehr… ich bin nciht der einzige der Fotos gemacht hat… ^^

One Response to “Einmal Algonquin und zurück…”

  1. Matze sagt:

    Hört sich echt cool an!

    Müssen wir unbedingt auch nochmal machen und dann auch über diesen einen Teufelssee ausdehnen.