Es ging wieder los…

… die Uni hat mich wieder…

Aber soo schlimm ist das gar nicht! 2 Fächer, jeden Tag eine Vorlesung, und beides interessant und bisher noch auf nem sehr angenehmen Niveau – so kanns bleiben! Da bleibt auch och genügend Zeit zum Fußballspielen, das mach ich im Moment doch sehr gehäuft… kleiner Ausschnitt gefällig?

Letzten Montag: Training, Heute, also Donnerstag, ein Spiel, am Samstag wieder Training, Montag wohl auch, und am Mittwoch wieder ein Spiel! Spielen tu ich in nem Club, der bei den „Intramurals“ mitmacht. Sprich wir sind Studenten, die sich zu einem Teamzusammengeschlossen haben, das gegen andere solche Teams in einem von der Uni organisierten Liga spielt… und bisher ohne Niederlage!

Das erste Spiel haben wir klar gewonnen, das zweite – ohne mich, weil ich in NY war, oder mich direkt danach mit ner Erkältung rumgeschlagen habe… scheiß kalte GReyhound Busse, und blödes Wetter… – lediglich 1:1 unentschieden, genau wie heute wieder. Das wir das Spiel ohne mich nciht gewinnen mag ja noch verständlich sein, dass wir heute trotz meiner Anwesenheit nicht gewonnen haben spricht klar für die Qualität des Gegners… und offenbart unsere mangelnde Chancenauswertung, denn eigentlich hätten wir heute gewinnen müssen!

Nunja, hat trotzdem Spaß gemacht 😉

Ansonsten hab ich noch gar nicht von NY erzählt… war ein schönes Wochenende! Am Feitag kam ich nach 14 Stunden Busfahrt morgens an… hab schließlich meine Sachen im Hostel abgelegt, und dachte mir: Lauf ich doch mal den Broadway entlang bis ich am Time Square ankomm (Ausgangspunkt ca. die Mitte von Central Park, West – oder genauer: 103th St).  Naja, aufgrund des doch eher bescheidenen Wetters – Regen satt – hab ich mich nach halber Strecke entschieden doch die U-Bahn zu nehmen. Tja, dann bin ich erstmal über den Times Square gelaufen… und hab Ausschau nach nem bestimmten Ticket-Verkauf gehalten: Dort gibt es KArten für die abendlichen Broadway Veranstaltungen zum halben Preis. Schließlich hab ich ihn auch gefunden, um ziemlich genau 14:30. Und für ein Musical hatte ich mich auch schon entschieden: Avenue Q – sagt den meisten nichts, aber einige werden zumindestens einen Song daraus kennen: The interrnet ist for porn . Aber nunja, zuersteinmal galt es an Karten zu kommen, und die Schlange war riieeßig! Da hab ich erstmal nachgefragt, wann der Verkauf überhaupt startet: Um 15 Uhr… sprich 30 Minuten + X warten… das wollte ich nicht. Also erstmal aufgemacht zu dem Theater, wo es aufgeführt wird… hier versuchen überall Leute einem Tickets anzudrehen… vielleicht hat da auch jemand welche für Avenue Q! Nachdem ich erstmal in die falsche Richtung gelaufen bin, ist mir später aufgefallen, dass es nur 3 Miuten vom Verkaufsstand entfernd war… und Nein, da gabs keine verbilligten Tickets. Schade.
Also zurück zum Verkaufsstand, wo die schlange mitlerweile 3 mal so lang war wie zuvor… da tu ich mir nicht an! Also mal nachgefragt, wie denn so die Chancen stehen auch Abends direkt vor den Veranstaltungen noch an Tickets zu kommen… und nunja: Manches wird ausverkauft sein, aber nciht alles… Also versuch ichs doch!

Als ich abends dort wieder hinkam – zwischendrin hatte ich was gegessen und mich etwas ausgeruht – gab es auch noch KArten! Zwar nicht die 60$ KArten für 30$, aber immerhin noch auf dem Balkon für 60$ statt 120$. Das hab ich mir gegönnt! Und es war die absolut beste Entscheidung! Das Musical war so abslut geil! Einfach nur genial! Ein bisschen schlechtes Timing war es am ersten Abend zu sehen – denn es war der absolute Höhepunkt dieses Wochenendes… nicht weil ich danach keinen Spaß mehr hatte, aber einfach weil das nicht mehr zu toppen war! 🙂

Als es dann letztendlich aber vorbei war, hab ich mich mit mehreren neuen Ohrwürmern i Gepäck zurück auf den Weg zum Hostel gemacht, und bin doch ziemlich erschöpft ins Bett gefallen und hab geschlafen. Bis zum nächsten morgen – allerdings bin ich doch recht früh aufgestanden. Und da schönes Wetter war, hab ich die Gelegenheit genutzt, mich in einem nahen Bistro mit Croissant und Schoko-Croissant bewaffnet, mich in den Central Park begegen und dort an nem schönen Flecken gemütlich gefrühstückt! Jaa, das war auch nciht schlecht 😉

Schließlich konnte mich aber doch wieder aufraffen, und ich hab mich auf zum Guggenheim Museum gemacht. Dazu musste ich einmal quer durch den Central Park – ein netter Spaziergang! Aber leider hatte das Museum noch zu, das war kurz vor 9. Also auf weiter… in ein paarBlocks kommt schon das Metropolitan Museum, vielleicht öffnet das ja früher… tat es auch ein wenig, dennoch erst um 9:30. Gut das ich ein Buch dabei habe – „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“, oder auch: „Per Anhalter durch die Galaxis“ – übrigens sehr zu empfehlen! Nachdem ichs vor längerer Zeit auf deutsch gelesen hab hab ich mir nun die Originalfassung gegönnt), bis sie geöffent haben. Dann war das Museum einfach nur rießig! Sehr viel Kunst! Aber auch Ausstellungen über Menschen in Afrika, Neu-Guinea, Chinas und anderen Gebieten… und Sonderaustellung: „Super Heroes“ ^^ Insgesamt durchaus interessant, aber nachdem ich dann Mittags, sagen wir mal 2 Uhr, den absoluten Kultur-Schoc hatte bin ich doch erstmal gemütlich was Essen gegangen… und mir dann die nächste Dosis Kultur einzuflößen: Das Guggenheim war ja immer noch direkt um die Ecke! Also rein – von außen war die außergewöhnliche Architektur aufgrund von Renovierungsarbeiten leider nciht zu bewundern – und mal angeschaut was die so zu bieten haben… Hauptsächlich wird das Museum, zumindestens während des Umbaus, wo große Teile der ständigen Ausstellung geschlossen sind, durch den 5(?)-stckigen Rundgang nach oben, der komplett als Ausstellungsfläche genutzt wird. Als ich da war war alles von einem Künstler… uns sagen wirs mal so: Mit dme war ich wohl nicht so auf einer Wellenlänge, jedenfalls konnt ich damit größtenteils ncihts anfangen… Ausnahme: Die Drahtgestellfiguren, die mit Lehm ummantelt waren und Menschen aus dem Alltagsleben in China gezeigt haben! Waren sehr schön modelliert, und durchaus beeindruckend und ergreifend das zu sehen! Ansonsten gab es mit Pfeilen gespickte Leoparden, Autos mit Leuchtstäben gespickt, Videoaufnahmen von irgendwelchen – nennen wir es – Feuerwerken und ein Rudel (waren es Wölfe?) die gegen eine Plexiglasscheibe rennen (letzteres war eigentlich auch wieder sehr schön gemacht, und die Erklärung dazu auch gut), aber letztendlich hab ich nur den schnell Durchlauf gemacht… das hat gereicht…

Zurück zum Hostel – mit Zwischenstopp im Central PArk, ich war wirklich KO – und nach erneuter Ausruhphase im Hostel gings schließlich wieder mitten ins Zentrum: Aufs Empire State Building… undglaublich wie lange man Schlange sehen muste um da rauf zu kommen… aber immerhin ein wenig konnt eich es abkürzen: Die letzten 6 Stockwerke durften zu Fuß zurückgelegt werden, um die Wartezeiten zu verringern,,, und schließlich kam ich in de rAussichtplattform im 86. Stock an! Für den Sonnenuntergang hat es zwar nciht mehr gereicht, aber es war noch etwas hell… ich bin aber noch lange genug oben geblieben, um New York auch bei Nacht von dort zu erleben! Ein durchaus beeindruckender Anblick!

Schließlich musste ich noch was zu Abend essen, auch wenn es schon spät war. Chinesisch klang grad verlockend! Also aufnach China Town! Irgendwann kam ich auch da an… und da waren immer noch Chinesen, die ihren (stickenden, sorry, aber das war so!) Fisch verkauft haben… aber ich muss wohl ziemlcih am Rand von China town sein, dachte ich mir – hier ist nicht mehr wirklich was los… also hab ich mich auf die Suche nach dem Zentrum gemacht! Fündig wurd eich letztendlich nicht, da ich auf der Suche über – das doch wohl ziemlich geschrumpfte, mir wurde zuvor sogar schon von Helmut und Dietmar gesagt, dass es das gar nicht mehr gäbe – Little Italy gestolpert bin, und mir da etwas gegönnt habe! Sehr lecker 🙂 Aber eben auch schon sehr spät… als auf nach Hause… ins Bett… um am nächsten Morgen erst etwas später aufgestanden. Diesmal ging es zuerst ins Museum of Modern Art – ja der Kultur-Flash geht weiter! aber das MoMa hat sich echt gelohnt! Besonders beeidruckend fand ich den Gang mit den gelben, grellen Lichtern, die mich anfangs nur gestört haben… später hab ich mich gefragt: Tragen hier alle nur weiß/grau/schwarze Kleidung? Und da wurde der Sinn, oder zumidestens die Kunst, hinter den Lichtern klar: Irgendwie hat sie es fertig gebracht alle Farben zu entfernen und alles nur noch in Grautönen (mit Gelbschimmer) zu zeigen! Stark! Besonders wenn man beobachtet, wie Leute in diesen Gang gehen, oder hinaus kommen, und die Farben einfach kommen und gehen!

Auch ansonste find sich dadrinnen einiges, über das man schmunzeln kann – moderne Kunst halt!
Danach wollte ich mich eigentlich auf ne Bootsfahrt um Manhattan begeben, da das Wetter aber wieder schlechter wurde und ich mich entschieden hatte schon heute anstatt erst Montag zurückzufahren – ich war doch ziemlich erschöpft und dachte das mir ein Tag Auszeit von der Uni in Ruhe auch gut tun würde – hab ich mich aber dann doch dagegen entschieden und mich fürs Museum of National History entschieden.

Da wurden nochmal Erinnerungen wach, als ich vor 8 Jahren mit meinem Vater und meinem Bruder drin war. Der Blauwal in Lebensgröße und eine Scheibe eines gigantischen Baumstammes sind mir von damals noch am Besten in Erinnerung – und auch heute war beides noch beeindruckend! Auch nett war der Angestellte, der an der einen Treppe stand und zu jedem der vorbei kam geschrien hat: „Need help?“ Das war auch alles frundlich von ihm gemeint, er wollte helfen und war sehr engagiert – nur mit seinem „NEED HELP?“ hat er die Leute doch eher verschreckt… als ich dann kurz vor Toreschluss noch den Blauwal gesucht hab und zum insgesamt ca. 3. Mal auf meiner 1,5 Stunden (Hetz-)Tour durchs Museum an ihm vorbeikam, und schon auf der Treppe war, bin ich dann doch nochmal umgekehrt: Wieso nicht mal auf sein Angebot eingehen? Ersmtal ein bisschen netten Small Talk mit ihm geführt „How are you? – Fine! What about you? – Oh, I’m blessed!…“ (Okay das war nicht I’m blessed, aber war irgendwas Richtung: Ich fühle mich göttlich/gesegnet!… auf jeden Fall war es ganz witzig… ) und schließlich hat er mir auch noch wudnerbar den Weg erklärt. Dann gings nur noch die Sachen im Hostel einsammeln, und auf zum Bus Richtung Kitchener…

Tja, da kam ich schließlich um 9 oder 10  Uhr morgens am Montag auch an – und damit noch vorm Zeitplan! Spannend wa rdie Fahrt trotzdem! In Bufalo gabs Fahrerwechsel. Die neue Busfahrerins sieht mein Ticket (New York, Umsteigen mit über 2 Stunden warten in Niagara, Umsteigen mit guter halber Stunde warten in Hamilton, Kitchener) und meint: „Du musst in Niagara umsteigen? Nachts um 4??? Du weiß aber schon, dass der Busbahnhof da geschlossen ist?“ – „Ähhh, Nein?!?“ – „Doch! Und es ist auch nicht gerade die beste Gegend der Stadt… ich rate dir: Steig hier in Buffalo aus, und warte hier auf den nächsten Bus!“ – „Ähh, dann brauch ich aber länger, oder?“ – „JA!“ – „Hmmm, ich hab gesehen der Bus fähret nach Toronto durch… ists nicht vielleicht besser, wenn ich von da dann nach Kitchener fahre?“ – „Oh du misst nach Kitchner? Hatte es nur bis Hamilton gesehen.. klar das geht auch! … Warte ich schreib dir dein Ticket grade um!“ 😉

Auch das war ganz nett… und auch gut war, dass ich nciht wie der Austauschstudent in der Reihe vor mir – studiert auch in Kanada – mein Visum verloren habe… der wurde noch weit von der Grenze entfernt von der US Boarder Patrol aus dem Bus geführt, und wir mussten die Fahrt dann ohne ihn fortsetzen – sah allerdings nicht so aus, als würde es größere Probleme geben, von diveren Formalitäten abgesehen… drücken wir ihm mal die Daumen, dass es dann auch so war 😉

Jaa, und jetzt bin  ich wieder hier… schreibe wieder Blogeinträge… und brauche dafür wieder viel zu lange… ich wollte eigentlich noch etwas in meinem Computer Networking Buch lesen, mitlerweile schon zu Hitchhiker’S Guide gewechselt haben und dann bald schlafen… letzteres werd ich auch tun… bleibt nur noch die Frage, ob ich mir noch für beide Bücher vorher Zeit nehme – oder welches den kürzeren ziehen wird… und Hitchhikers Guide ist mit Sciherheit verlockender 😉

Achja, nochmal apropos Uni: Begonnen hat das ganze ja mit „So schlimm ist das gar nicht“. Ich hab mir mal das Vorleszungsverzeichnis für mein nächstes Semester in Deutschland angeschaut: Donnerstags und Freitags frei… letztendlich scheint Uni wirklich noch so zu werden, wie man sie sich als Schüler vorgestellt hat… 😉

7 Responses to “Es ging wieder los…”

  1. Mutsch sagt:

    Nach soviel Kultur in NY hast du ja jetzt in Waterloo mit dem regelmäßigen Fußballtraining und -spielen ein regelrechtes Kontrastprogramm. Und wenn es deiner Mannschaft nur mit deiner tatkräftigen Unterstützung gelingt zu gewinnen, darfst du in Zukunft auf keinen Fall krankheitshalber blaumachen. Ich habe deinen Bericht mit Vergnügen gelesen, stelle aber fest, das in Kanada deine Rechtschreibung etwas auf der Strecke geblieben ist. Aber ansonsten, weiter so. Ich freue mich auf die nächsten Berichte.

  2. Klaus sagt:

    Nene, die ist nicht in Kanada auf der Strecke geblieben – sondern vielmehr zum Opfer der Uhrzeit geworden!

    Und bevor sich Matze zu Wort meldet, und meint, dass ich das noch nie besser gekonnt habe: DOCH! 😀

  3. Großer Bruder sagt:

    Hallo Klaus,

    ich melde mich sicher nicht zu Deiner Rechschreibung. Das hat hat ja schon Dein ehemaliger Deutschlehrer getan!!!
    Aber ich denke, ich muss Deine Ausführungen über das Fußballspielen etwas korrigieren. Die zweite Manschaft gegen die ihr gespielt habt, muss schon ein beachtliches Niveau gehabt haben, wenn sie ein Unentschieden gegen eine Mannschaft erreicht, die so gut ist, dass sie sogar mit Dir im Team gegen ein andere Mannschaft Unentschieden spielt oder gar gewinnt. Natürlich kann es aber auch so sein, dass die beiden anderen Mannschaften nur Flaschen waren oder vielleicht hatten sie sogar Mitleid. Wer weiß?
    Mein Tipp: Spiel lieber wieder Curling!

    Matze

  4. Helmut sagt:

    Matze, du weißt doch… Curling hat was mit Wasser zu tun – und Klaus behauptet immer, dass er über Wasser laufen kann, das aber nachgewiesen (ich habe Beweismittel!) nicht stimmt… Das ist also vielleicht doch keine so gute Idee. 😉

    Helmut

  5. Klaus sagt:

    Pah – beim Curling konnte ich ja dann auch wohl unwiderlegbar nachweisen, dass ich doch übers Wasser gehen kann!!!

    Und wie das mit dem Fußball läuft, Matze, das kann ich dir ab September wieder zeigen… 😉

  6. Großer Bruder sagt:

    Da bin ich dann ja mal wahnsinig gespannt. Erstaunen würde es mich ja schon, wenn Du es schaffst beim Schuss den Ball zu treffen!

  7. Klaus sagt:

    Nicht nur den Ball, sondern auch das Tor 😉