Studie: Fußball macht glücklich!

Waterloo (kla) – Eine aktuelle Studie hat bahnbrechende Neuigkeiten im Bereich der Verhaltensforschung ergeben. Was viele bisher nur vermutet haben, wurde nun durch einen deutschen Studenten in Waterloo, Kanada, empirisch bewiesen: Fußball macht glücklich!

Im Rahmen eines Selbstexperimentes unterzog sich der Student Klaus S. im Dienste der Wissenschaft einer Tortur, die von Menschenrechtlern zurecht als Folter bezeichnet werden könnte: Stress, Schlafentzug, Nonstop-Arbeit … über einen Zeitraum von mehreren Wochen! Und das alles nur mit einem Ziel: Die Stimmung auf das absolute Minimum zu drücken – in Fachkreisen als 0-Kelvin-Gemütszustand bekannt.

Nach dem Erreichen dieses Ziels, und somit dem erfolgreichem Abschluss der Phase Eins seines Experimentes, begann am Sonntag, dem 27. Januar 2008, Phase Zwei: Klaus bestritt unter den schlimmsten unter Laborbedingungen erzeugbaren, Zuständen ein Fußballspiel: Dafür wurde bereits im August, damals noch in Deutschland, der Grundstein gelegt, der ihm ermöglichte nun mit lediglich einem halben Nagel am linken großen Zeh antreten zu können. Darüberhinaus spielte er nicht mit Sportbrille, wodurch gleich zu Beginn seine Sehhilfe beschödigt wurde, und fand sich zuvor eine Dreiviertelstunde zu früh an der Sportstätte ein. Trotz all dieser Widrigkeiten, und dem im Rahmen des Experimentes manipulierten Spieles – es endete wie geplant mit einem Sieg (3:4) für das gegnerische Team – stellte sich unverzüglich eine schlagartige Verbesserung in der Stimmung des Probanden ein, die bis zum heutigen Tag anhält, wie uns in einem Exklusivinterview versichert wurde:

„Ich bin sehr froh über den Ausgang der Phase zwei! Auch wenn damit mein Experiment eigentlich erfolgreich beendet wäre, habe ich mich nun entschlossen es doch zu einem Langzeitexperiment auszubauen, von dem ich mir noch weitere Erkenntnisse erhoffe! Seit Montag befinde ich mich nun in Phase 3, die abgesehen vom Schlafmangel, völlig identisch mit Phase eins ist. Meine Stimmung ist trotzdem seit Sonntag unverändert gut – obwohl ich erschwerender Weise heute eine komplexe und unerwartet schwierige Prüfung an der Universität eingebaut habe. Dementsprechend liegt der Schluss nahe, dass es sich bei bei dem erreichten positiven Stimmungswandel um einen Langzeiteffekt handelt.
In anderthalb Wochen ist dann das nächste Fußballspiel (Phase 4) angesetzt, von dem ich mir wichtige Erkenntnisse über Wiederholungseffekte, und vielleicht sogar über ein bisher nicht nachweisbares maximal erreichbares Stimmungshoch – quasi dem Gegensatz vom O-Kelvin-Gemütszustand – erhoffe.
Diese Erkenntnisse gilt es dann durch einen fortwährenden Wechsel aus Phase 3 und 4 zu verifizieren. Insgesamt verspricht der weitere Verlauf des Experimentes sehr spannend zu werden, und ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. Ich hoffe, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Allgemeinbefindens eines jeden Menschen leisten können!“

Wie genau diese Erkenntnisse genutzt werden können steht bisher allerdings noch nicht fest. Auch das Gerücht, dass Klaus S. für seine Entdeckung den Nobelpreis für Medizin überreicht bekommen soll, wie es von vielen Experten gefordert wird, wurde bislang weder bestätigt noch dementiert.

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5 Kommentare zu Studie: Fußball macht glücklich!

  1. Christoph sagt:

    du solltest deine studie als Kritik an folgender Studie vielleicht veröffentlichen:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/734/155329/

  2. Klaus sagt:

    Hmm, stimmt, das hab ich auch schon gelesen…
    Aber schließt sich ja nicht gegenseitig aus: Dann ist man immerhin glücklich, während man seinen Herzinfarkt erleidet… das macht es zwar nicht viel besser – aber immerhin ein bisschen 😉

  3. Papa sagt:

    Hallo Klaus,
    zur Unterstützung der Hochstimmungsphasen empfehle ich dir dringend, fortan keine Fußbllergebnisse aus Deutschland mehr zu schauen. Dies könnte deinem Befinden abträglich sein. Vor allem heute am Freitag.
    Gruß
    Papa

  4. Mutsch sagt:

    Hallo Klaus,

    deine hervorragende Studie sollte unbedingt für den Nobelpreis vorgeschlagen werden, sie erzeugt nicht nur Hochgefühle enormen Ausmaßes beim Probanten, sondern läßt auch das Stimmungsbarometer beim Lesenden steigen und fördert zudem die Mundmuskulatur – auch bekannt als Schmunzelmuskel.
    Weiter so
    Mutsch

  5. Klaus sagt:

    Also Papa, gerade bin ich froh, dass ich vor ner halben Minute das Ligaradio angemacht habe … gerade noch rechtzeitig! 😉

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