{"id":8,"date":"2007-09-02T01:23:53","date_gmt":"2007-09-01T23:23:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.klaus52.de\/?p=8"},"modified":"2007-09-02T16:58:34","modified_gmt":"2007-09-02T14:58:34","slug":"8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.klaus52.de\/?p=8","title":{"rendered":"Auf Wiedersehen Deutschland &#8211; Toronto, ich komme!"},"content":{"rendered":"<p>Vorgestern war es soweit: Ich habe das gute alte Deutschland hinter mir gelassen. Vorher ein letzter Abschied von der Familie und den Freunden &#8211; hierbei ein ganz dickes Dankesch\u00f6n nochmal an Angela, Steffi, Kai und Christoph, eure Abschiedssparty war einfach super! &#8211; und dann sa\u00df ich auch schon allein im Flieger. Allein? Nein nicht ganz, denn mit Helmut und Dietmar hatte ich doch 2 Freunde neben mir sitzen, mit denen sich die 8 Stunden Flugzeit (und ca. 4 Stunden Versp\u00e4tung des Abflugs) gut vor\u00fcberbringen lie\u00df.<\/p>\n<p><!--more-->Angekommen in Toronto waren auch alle Koffer wieder vorhanden und die Einreise auch nur noch Formsache. Nur von unserem &#8218;Hostel Taxi&#8216;, dass uns unserer Unterbringung fahren sollte, war nichts zu sehen. Aber daf\u00fcr gab es da an einem Infoschalter ein \u00e4lteres Paar ehrenamtlicher Mitarbeiter, die uns den Weg mit Bus und Bahn sehr sch\u00f6n erkl\u00e4rt haben. Also direkt auf zur Bushaltestelle &#8211; wo gleich auffiel, das Kanadier wirklich so freundlich sind wie ihr Ruf. Denn als wir, scheinbar ein wenig ratlos aussehend, vor dem Abfahrtsplan standen, kam gleich ein Busfahrer aus seinem Bus gestiegen, und hat und direkt noch einmal erkl\u00e4rt, welchen Bus wir nehmen sollten.<br \/>\nNachdem wir unsere Koffer dann in den Bus, und schlie\u00dflich in die &#8218;Subway&#8216; gehieft hatten, haben wir auch direkt wieder ein paar neue Kurzbekanntschaften geschlossen: Zweimal wurden wir angesprochen, da mitfahrende Kanadier erkannt haben das wir deutsch sprechen. Der eine von den beiden ist am darauffolgenden Tag selber nach Deutschland geflogen, um dort zu arbeiten, der andere hatte (auch) einen deutschen Pass, hat aber, da er es sich nicht so sehr zugetraut hat, kaum deutsch mit uns gesprochen. Sein Kommentar zu seinen Deutschkenntnissen: &#8222;&#8230; vielleicht wie die T\u00fcrken in Deutschland &#8211; also nicht wirklich gut&#8220;&#8230;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sind wir aus der U-Bahn ausgestiegen, und direkt vor uns auf dem Platz war ein Festival mit Live-Musik am Laufen &#8211; das ist doch mal ein netter Start!<br \/>\nLeider ging es nicht ganz so sch\u00f6n weiter. Nachdem wir unsere schweren Koffer bis zu unserer gebuchten Unterbringung\u00a0 &#8218;All Days House 2&#8216; geschleppt hatten, und schlie\u00dflich den Cheffe ans Telefon bekommen hatten, kam er &#8211; im folgenden Mr Nice Guy genannt &#8211; auch vorbei. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits v\u00f6llig fertig &#8211; es war doch bereits ein langer Tag &#8211; und dann informierte er uns zu allem \u00dcberfluss, dass wir die Koffer gleich wieder aus dem Haus rauschleppen konnten: Das Haus ist voll, er f\u00e4hrt uns zu All Days House 3. Nachdem er es aber erfolglos versucht hat ein junges P\u00e4rchen aus dem Erdgeschoss ins Dachgeschoss zu vertreiben &#8211; es war bereits ziemlich sp\u00e4t &#8211; hat er uns dann immerhin dabei geholfen die Koffer nach oben zu schleppen.<\/p>\n<p>Das Zimmer war dann allerdings ansonsten v\u00f6llig in Ordnung \u2013 nur haben wir die Erfahrung gemacht, dass es ein Fehler ist\u00a02 Laptops und eine Klimaanlage gleichzeitig am Stromnetz zu betreiben \ud83d\ude09<br \/>\nIn den n\u00e4chsten Tagen begannen dann die gro\u00dfen Touren durch Toronto! Jeweils von morgens bis abends, und die ganze Zeit mit Laptop und Rucksack auf dem Buckel \u2013 denn sooo sicher sah das Zimmer dann doch nicht aus. Dabei haben wir allerhand von Toronto gesehen: CN Tower, Jachthafen, Royal Ontario Museum, Science Centre, Hockey Hall of Fame, SkyDome (bzw. mitlerweile &#8218;Rogers Centre&#8216;), Eaton Centre, Busker Festival und, und, und\u2026<br \/>\nNach den ersten paar Tagen haben sich zwar denn meine Schultern und Beine bedankt \u2013 aber es hat sich doch gelohnt! Besonders auff\u00e4llig, neben den allgemeinen Touristenattraktionen, war die Mischung aus alten und neuen Geb\u00e4uden. Sei es eine Kirche beim Eaton Centre in einer Art Hinterhof, die komplett durch sie \u00fcberragende Hochh\u00e4user eingeschlossen ist, oder gar Hochh\u00e4user mit Glasfassade, die komplett \u00fcber oder um ein altes Backsteinhaus herumgebaut worden sind.<\/p>\n<p>Am 26. August ist dann schlie\u00dflich unsere gebuchte Zeit im &#8218;All Days House&#8216; abgelaufen. Am Tag davor hatten wir uns noch mit Mr. Nice Guy getroffen, um ihn zu fragen, ob wir verl\u00e4ngern k\u00f6nnen \u2013 das war aber leider nicht m\u00f6glich. Auf Nachfragen informierte er mich sogar dar\u00fcber, dass er f\u00fcr den Tag bereits doppelt \u00fcberbucht ist\u2026 jetzt wissen wir auch, warum wir bei unserer Ankunft das Haus wechseln mussten. Und warum die beiden Deutschen, die am Tag unserer Ankunft auch noch ein wenig sp\u00e4ter eintrudelten zu uns sagten, dass Mr. Nice Guy sie in einer ganz andere Unterkunft unterbringen will \u2013 hatten wir also nochmal Gl\u00fcck gehabt.<br \/>\nNaja, jetzt mussten wir jedenfalls trotzdem raus. Tipp von Mr. Nice Guy: Das Dundas Square Hotel. Nachdem bei einer unseren im Vorfeld rausgesuchten Bed &amp; Breakfasts niemand ans Telefon ging, haben wir dann auch wirklich dort angerufen \u2013 und es war tats\u00e4chlich noch etwas frei. Also, Koffer genommen, zur U-Bahn geschleppt, dort die Treppe runter geschleppt \u2013 was, da an dieser Station gar keine abw\u00e4rts f\u00fchrende Rolltreppe vorhanden war gar nicht so einfach war \u2013 und schlie\u00dflich bis zum &#8218;Dundas Square Hotel&#8216; geschoben. Bezeichnet ist, dass dieses fast direkt neben &#8218;All Days House 2&#8216; liegt, und wir uns an diesem Tag die ganze Schlepperei erspart h\u00e4tten, wenn Mr. Nice Guy uns nicht spontan verlegt h\u00e4tte\u2026<br \/>\nDas Hotelzimmer war nicht unbedingt das sch\u00f6nste \u2013 und hinter das Bett zu schauen, hat sich schon gar keiner getraut, aber f\u00fcr den Preis und eine Nacht schon in Ordnung. Besonders praktisch war es auch, dass wir unsere Koffer vorm Einchecken fast den ganzen Tag, und auch nach dem Ausschecken wieder fast nen Tag an der Rezeption stehen lassen konnten, und abends bei dem freundlichen (aber etwas d\u00fcmmlich wirkenden) Mann mit der Glatze abgeholt haben \u2013 so hatten wir noch einen Tag mehr Toronto unsicher zu machen, bevor es dann Abends mit dem Mietwagen nach Waterloo ging\u2026 und es ist auch sch\u00f6n, wenn jemand mal schlechter Englisch spricht als wir.<\/p>\n<p>Das ich die ganze Zeit nur vom Schleppen und den Unannehmlichkeiten berichte, soll aber nicht ausdr\u00fccke, dass das ganze so bl\u00f6d lief \u2013 Toronto war trotz allem super, nur l\u00e4sst sich all das, was wir gesehen haben schwerer beschreiben, und daher versuch ich das lieber in Bildern darzustellen \u2013 und das reichhaltige Essen hab ich auch noch ausgeklammert\u2026 daf\u00fcr wird es einen extra Beitrag geben \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorgestern war es soweit: Ich habe das gute alte Deutschland hinter mir gelassen. 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